Skaten am Landhauplatz – Verbot oder gemeinsame Zukunft?

Der Landhausplatz ist quasi die Wiege der Innsbrucker Skateboard-Szene in den späten Achzigern und nach 20-jährigem Skate-Verbot seit 2011 wieder ihr Herzstück und zentraler Spot. Beiträge zu den Anfängen sowie zur "Wiederauferstehung" 2011 finden sich in unserer Skate History IBK.

 

Seitens der Tiroler Landesregierung wurde Anfang des Jahres mitgeteilt, dass die Situation hinsichtlich des Skateboardfahrens am Landhausplatz nicht mehr länger toleriert wird. Dabei geht es um folgende Problemzonen:

  • Skaten am Befreiungsdenkmal an sich, sowie die dadurch an Kanten, Stufen etc. entstehenden Beschädigungen (Wachs, Grinds, Slides)
  • Skaten am Eingangsbereich zum Landhaus (Podest)
  • Müll
  • Konsum (THC, CBD)
  • Respektloser, unachtsamer Umgang mit Passanten und Landhausbediensteten
  • Aufkleber und Beschmierungen

 

Damals wurde in Aussicht gestellt, dass das Land Maßnahmen ergreifen würde, sofern nicht zeitnah spürbare Verbesserungen in den genannten Problemzonen vom Land wahrgenommen würden.

 

Nachdem eine öffentliche Diskussion zur Nutzung des Landhausplatzes im März coronabedingt abgesagt werden musste, hat das Land Tirol mittels Fragebogen MitarbeiterInnen des Landhauses, SkaterInnen und andere NutzerInnen des Platzes zu ihrer Meinung befragt. Am Dienstag, 3. November 2020, wäre dazu eine Online-Diskussion mit Livestream geplant gewesen. Die Ergebnisse der Umfrage hätten von Vertretern des Landes und Vermittlern aus der Skateszene im Livestream präsentiert und gemeinsam mit NutzerInnen diskutiert werden sollen. Aber wieder kam ein erneuter Corona-Lockdown dazwischen und der Termin wurde kurzfristig abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

Sobald wir neue Information erhalten, findet Ihr diese hier und auf Social Media unter @skateboardclubinnsbruck.

 


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