Skatepark Lohbach

Facts:

  • Name: Skateplatz Lohbach
  • Adresse: Viktor-Franz-Hess-Straße, 6020 Innsbruck
  • Adressenhinweis: „hinter“ bzw. nördliche des Beachvolleyball- und Fußballplatzes/ hinter der Hauptschule am Lohbach
  • Navigation: Google Maps
  • Erreichbarkeit öffentlich: Linie 2 / H und LK "Luis-Zuegg-Straße"
  • Maße/ Fläche: unregelmäßige Form, effektive Skatefläche 40 mal 17 Meter plus Asphaltwellen und -hügel auf unregelmäßiger Grundfläche; ca 800 Quadratmeter, ca. 680 effektiv Skatefläche, Rest Asphalthügel
  • Material: Beton-Fertigteile
  • Firma: Concrete Rudolf
  • Eintritt: frei
  • Webseite: keine 

Zusätzliche Ausstattung:

  • Stellplätze Auto: ca. 5 Minuten mit Board entfernt in der Technikerstraße, Kurzparkzone
  • Stellplätze Fahrrad: Mindestens 6 Stellplätze, aber effektiv ohne Obergrenze Platz
  • Müllkübel: ?
  • Toiletten: Laut Seite der Stadt Innsbruck ja, wie wissen aber nicht wo
  • Wasser: Laut Seite der Stadt Innsbruck ja, wie wissen aber nicht wo
  • Regenschutz: nein
  • Sitzmöglichkeiten: ja, Picknick-Tische und „Zuschauerränge“
Beschreibung:

 

Der Skateplatz Lohbach ist ein typischer „Concrete Rudolf“ Park aus Fertigteilen. Die Obstacles sind zwar in ausreichendem Abstand voneinander aufgestellt, jedoch relativ lieblos und offensichtlich ohne großartige Gedanken an mögliche Lines im Park. Die Radien von Quarter, Volcano und Wallride sind an sich in Ordnung. Diese Obstacle sind auch eher die „Highlights“ des Parks. Die Pyramide verdient den Namen nicht wirklich, denn sie ist viel zu schmal um die Hip wirklich zu fahren oder über den Table etwas zu machen; die kinked „Ledge“ wegen des schmalen Tables kaum zu fahren und zudem hat diese keine Kanten (daher in Anführungszeichen), sondern das typische Coping der Fertigteile von Concrete Rudolf aus den Zeiten der Jahrtausendwende (steht nach oben zu weit heraus und ungeeignetes Material, das ohne Wachs nicht grindet). Das Mannypad ist fahrbar aber zu kurz, die Ledge fahrbar aber aufgrund des Copings uninteressant. Die Asphaltwellen waren früher für geübte SkaterInnen interessant, weil man über den Zaun springen konnte – inzwischen sind die Pflanzen am Zaun zu hoch. Für kleine Kinder sind die Hügel evtl. interessant zum Darüberfahren, jedoch eher steil und sehr knapp aneinander. Die Asphalthügel machen für Skateboards absolut keinen Sinn, evtl. sind sie aber ein ganz nettes Koordinationstraining für kleine Kinder auf Fahrrädern. Der Asphalt ist mittelprächtig, jedoch gelangt man über einen Kiesweg in den Skatepark, wodurch ständig Kieselsteine herumliegen. „Pyramid“ und Volcano sind einige Millimeter im Asphalt eingesunken, sodass man bei zu wenig Schwung (insbesondere AnfängerInnen) beim Hinunterfahren hängen bleiben kann. Der Volcano weist zudem Materialschäden auf.

Bewertung:

  • Ausstattung: Quarter Ramp, „pyramidenähnliches Konstrukt“, Mannypad mit „Ledge“, Volcano, Wallride, 3 Stk. Asphaltwellen und einige kleine Asphalthügel
  • Verarbeitung: An sich gut verarbeitet (Teile stehen schon seit 20 Jahren)
  • Design/ Funktionalität : unterschiedlich – Quarters, Wallride und Volcano ok, Mannypad für kurze Manuals tauglich, „Pyramid“ praktisch unfahrbar; sehr störend ist, dass alle Kanten mit Copings versehen sind, die noch dazu aus einer Metalllegierung besteht, die ohne Wachs nicht grindet
  • Zustand: Betonteile sind schon teils recht tief im Asphalt versunken, Volcano hat teilweise Schäden im Beton selbst; Boden etwas rau aber fahrbar
  • Fazit: Für AnfängerInnen und gemütliche Sessions teilweise ok, nicht geeignet für ernsthaftes/sportliches Skaten oder gar für Contests

 

Bilder:

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